Liebe Kommunionfamilien,

in diesem Jahr ist wirklich alles anders als sonst. Die Erstkommunionfeiern konnte aufgrund der Coronapandemie nicht wie geplant stattfinden und auch die Vorbereitungszeit wurde Mitte März schlagartig unterbrochen. Doch irgendwie muss es doch weitergehen. Deshalb hier  nun die Einladung sich als Familie gemeinsam auf den weiteren Weg zur Erstkommunion zu begeben. Sozusagen als kleine „Hauskirche“. Wir möchten Euch als Familie Hilfestellungen geben, Eure Kinder auf den Empfang der Kommunion vorzubereiten. Dabei orientieren wir uns an den Festen im Kirchenjahr und an den Inhalten die eigentlich in der Seelsorgestunde, beim letzten Kindertag und bei den Weggottesdiensten vermittelt werden sollten. Unser Bemühen ist es, es möglichst erlebnisorientiert zu gestalten, so dass es im Alltag des Familienlebens einfach mit eingebaut werden kann.

Am 31. Mai 2020 feiert die Kirche das Pfingstfest. Aber was genau feiern wir da? Was bedeutet Pfingsten?

Das Wort „Pfingsten“ kommt vom griechischen Wort „pentekost“ – das heißt „der fünfzigste Tag“. Pfingsten feiern wir fünfzig Tage nach Ostern. Es ist der Abschluss des Osterfestes, das wir so lange feiern, um es wirklich gut zu verstehen. Pfingsten ist besonders ein Fest der Kirche: Es geht um die Jünger Jesu. Sie empfangen den Heiligen Geist. So können sie besser von Jesus reden und seine Botschaft weiter tragen. Deshalb ist Pfingsten eigentlich der Geburtstag der Kirche.

Pfingsten ist nicht Vergangenheit, sondern lebendige Gegenwart. Pfingsten ist überall dort, wo Menschen sich im Namen Jesu versammeln und sich für Gottes guten Geist öffnen. Gott will uns begeistern für Jesus, für ein Leben aus seiner Kraft, für ein Leben in seinem Sinn. In unserer Welt, die oft so kalt ist, brauchen wir den Geist Gottes, der feurig ist. Er will wärmen, was kalt ist.

Also dann mal los, an diesem Wochenende heißt es Geburtstag der Kirche zu feiern.

 

Das könntet Ihr miteinander tun:

- gemeinsam einen Geburtstagskuchen backen und natürlich dann später gemeinsam Kaffeetrinken und das Pfingstfest feiern. Zündet dazu Eure Kommunionvorbereitungs-kerze an und wer mag kann ja auch ein Geburtstagslied singen, oder aber Ihr singt Euer Mottolied.

-  Ein Windrad basteln denn… Der Heilige Geist wird in der Bibel öfter mit dem Wind oder einem Sturm verglichen. Am Pfingsttag erleben die Jünger den Heiligen Geist als heftigen Sturm. Denn mit großer Kraft bewegt der Heilige Geist an diesem Tag die Herzen der Menschen. Er bewegt sie, wie der Wind ein Windrad antreibt, damit es Energie erzeugt. Wenn wir den Heiligen Geist also mit dem Wind vergleichen, können wir uns mit einem Windrad vergleichen. Denn wir sollen wie ein Windrad sein, das sich vom Heiligen Geist zum Guten bewegen lässt.“

- Schau Dir das Video bei youtube an, es erklärt Dir warum wir Pfingsten feiern:  https://www.youtube.com/watch?v=9OptatdmQeo

- Feiert den Pfingstgottesdienst in der Kirche mit, die Uhrzeiten entnehmt bitte aus der Pastoral aktuell

- schlagt in der Kinderbibel nach und lest nach was Ihr dort über da Pfingstfest findet oder lest die Geschichte, die auf der nächsten Seite abgedruckt ist.

 

 

Die Pfingstgeschichte für Kinder  (Apostelgeschichte 1-2)

An diesem Tag war viel los in Jerusalem, zum jüdischen Erntefest reisten die Menschen aus Nordafrika, Griechenland und Rom an. Auch die Freunde Jesu hielten sich in Jerusalem auf, sie trafen sich regelmäßig in einem Haus. Die Apostel, so nannte man auch die Freunde Jesu, hörten die fröhlichen Stimmen und das Lachen der Leute gedämpft durch die kleinen Fenster dringen. Doch die Apostel waren traurig, denn sie vermissten Jesus. Denn Jesus war nicht mehr bei ihnen, sondern bei Gott im Himmel. Seine Freunde dachten an ihn und erzählten sich gegenseitig Geschichten, die sie mit ihm erlebt hatten.
Die Apostel waren ratlos. Wie sollte es jetzt mit ihnen weitergehen – ohne Jesus? Was sollten sie tun?

Den Jüngern geht ein Licht auf

Carsten Sommer

Plötzlich heulte und brauste ein Sturm durch das Haus. Erschrocken blickten die Männer und Frauen sich an. Dann erschienen leuchtende Flammen, die auf jedem von ihnen flackerten. In diesen feurigen Zungen steckte der Geist Gottes, der ihnen plötzlich gute Ideen, viel Kraft und Mut schenkte. Den Freunden Jesu ging buchstäblich ein Licht auf! Nun wussten Sie, was ihre neue Aufgabe war: Sie wollten den Menschen von Jesus erzählen. Sie sprangen auf und gingen hinaus auf die Straße.

Die Geschichten von Jesus in verschiedenen Sprachen

Viele kleine und große Besucher des Erntefestes blieben stehen und lauschten gespannt ihren Worten. Immer mehr Menschen kamen hinzu. Die weit gereisten Zuhörer waren verblüfft, denn sie hörten die Geschichten in ihrer Muttersprache! Dabei hatten die Freunde Jesu doch bis vor kurzem nur in ihrem aramäischen Dialekt gesprochen. Aber jetzt hörten arabische Besucher die Geschichten auf Arabisch, Griechen auf Griechisch und Römer auf Latein. So verstanden sie, was die Apostel über Gott und Jesus erzählten. Ein ganz Vorwitziger machte sich allerdings über die Anhänger Jesu lustig: "Habt ihr etwa zu viel Wein getrunken?"

Sind die Jünger etwa betrunken?Carsten Sommer

Das ließ Petrus, einer der Freunde Jesu, natürlich nicht auf sich sitzen! Er erklärte: "Nein, keiner von uns ist betrunken. Gott hat uns durch seinen Geist das Talent gegeben, in vielen Sprachen von Gott zu reden. Bereits vor vielen hundert Jahren sagte dies der Prophet Joel voraus. Jeder soll wissen, dass Gott die Menschen liebt und dass der Tod nicht das Ende bedeutet, weil Jesus wieder auferstanden ist."

3.000 Menschen lassen sich taufen

Carsten Sommer

Vielen gefiel diese Botschaft. Eine Frau fragte: "Wir glauben, was du gesagt hast. Was sollen wir tun?" Petrus riet ihnen, dass sie sich taufen lassen sollten.

3.000 Männer und Frauen befolgten seinen Ratschlag. Damals tauchten die Jünger die erwachsenen Täuflinge noch vollständig unter Wasser. Von nun an lebten sie mit den Freunden Jesu zusammen. Es machte ihnen Spaß, mit den anderen gemeinsam zu essen und zu beten. Die erste christliche Gemeinschaft war entstanden. Aus diesem Grund feiert die Kirche an diesem Tag ihren Geburtstag.

 

Wir wünschen Euch ganz viel Freude beim Feiern des Pfingstfestes und schicken Euch dann die Woche nach Pfingsten eine weitere Familienkatechese. Da möchten wir Euch auf eine Zeitreise schicken mit der Fragestellung: „Woher kommt eigentlich die Feier der heiligen Eucharistie?“ Na, schon eine Antwort parat? Das Material für diese Zeitreise wird ab dem 3. Juni 2020 in der Kirche ausliegen. Für die Kinder aus Rüthen liegt es in der Nikolauskirche, und in den Dörfern wird es ebenfalls in der Kirche oder der Kapelle zur Abholung bereit liegen.

Liebe Kommunionfamilien, damit wir ein wenig voneinander mitbekommen könntet Ihr uns evtl. Fotos von Euren Aktionen zukommen lassen, die wir dann auf der Homepage unter www.kirche-ruethen.de veröffentlichen würden.

 

Bleibt gesund und munter!!!

Wir würden uns freuen Euch alle bald mal wieder zu sehen.

Herzliche Grüße vom Mitarbeiterteam der Erstkommunionvorbereitung

Gottesdienste im Pastoralen Raum Anröchte-Rüthen

Gottesdienste im Pastoralen Raum Anröchte-Rüthen

Der Zeitblick erscheint wöchentlich für die Gemeinde Anröchte und enthält aktuelle kirchliche und allgemeine Nachrichten.
pdf-Datei downloaden
Pfarrnachrichten

Pfarrnachrichten

Der Pastoralverbund der Rüthener Kirchengemeinden gibt alle zwei Wochen einen gedruckten Pfarrbrief heraus. Sie finden ihn in den Kirchen, können ihn aber auch als pdf-Datei downloaden.
Online Fürbitten

Online Fürbitten

Nutzen Sie die Gelegenheit Online - Fürbitten aufzugeben. Scannen Sie den QR-Code oder folgen Sie dem Link.
Online-Fürbitten

Suche

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.