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Beten mit Kopfkino … so funktioniert's

1. Vorbereitung: Mach es Dir bequem!
Ich wähle einen ungestörten Platz, richte ihn her (z.B. Bild, Kerze, Unterlage zum Sitzen).
Ich entscheide, wie lange ich beten will.

2. Vorbereitendes Gebet: Gehe ins innere Kino!
Nimm Dir das Evangelium und lese den Text.

3. Verweilen: Schau Dir den Film an!
Ich baue mir mit allen Sinnen die Szene auf, schaue sie mir an: Wie sieht die Landschaft aus?
Welche Personen sind da?
Was fühlen die Personen?
Ich stelle mir die Szene vor und versuche sie zu verstehen, Ich nehme wahr, was mich dort am meisten interessiert.
Wenn mich nichts interessiert oder berührt, halte ich aus, warte, hoffe.

4. Ins Gespräch kommen: Let’s talk!
Sprich mit Gott über diesen Film!

5. Abschließen: Geh aus Deinem Kino heraus!
Ich beende die Betrachtung mit einem bekannten Gebet. (Vater unser, Ehre sei dem Vater)

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten
und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind.
Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen,
sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen,
dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.
(Johannes Hartl)

Gruß an die heilige Gnadenmutter Maria vom Stein in Rüthen

Schirm und Schild für Rüthens Mauern,
Schützerin der ganzen Stadt,
die bei dir in Angst und Trauern
Zuflucht einst gefunden hat.
Ob Jahrhunderte entschwunden,
wir vertrauen dir stets neu,
denn die Liebe einer Mutter
bleibt den Kindern immer treu.
Maria vom Steine, du Krone des Orts,
du Hoffnung der Menschen, du Mutter des Worts,
du gütige Frau auf dem himmlischen Thron,
du wirst für uns bitten beim göttlichen Sohn.
Unsere Freude, unsere Ehre
Ist´s in deinem Dienst zu stehn.
Unser Trost in allem Leide,
dich um Hilfe anzuflehn.
Trösterin in Tod und Leben,
Sorge – was auch kommen mag -,
dass wir kindlich dir ergeben bleiben bis zum letzten Tag!

Maria vom Steine,
kommt einmal die Stund' des Todes,
dann lege du uns in den Mund
den Namen des Sohnes, den rettenden Laut,
bis droben das Auge im Himmel euch schaut.

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