Christi Himmelfahrt: Vatertag und viel mehr!

 

40 Tage nach Ostern feiern wir das Fest Christi Himmelfahrt, doch was hat das mit dem Vatertag zu tun?

Seit dem vierten Jahrhundert feiern Christen 40 Tage nach Ostern das Fest "Christi Himmelfahrt". Biblische Grundlage ist neben dem Markus- und Lukas-Evangelium das erste Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen Testament. Dort steht, dass der nach seiner Kreuzigung vom Tod auferstandene Jesus Christus vor den Augen seiner Jünger "aufgehoben" wurde: "Eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken" (Apostelgeschichte 1,9)

In Deutschland wird in neuerer Zeit an Christi Himmelfahrt der Vatertag lautstark und bierselig gefeiert. Dieser Volksbrauch hat aber seine Wurzeln auch in dem christlichen Feiertag: Seit alters her waren am Himmelfahrtstag Flurumgänge und -umritte üblich. Strittig ist die Begründung dieses Brauches: Die einen sehen als Wurzel einen germanischen Rechtsbrauch, wonach der Grundeigentümer einmal im Jahr seinen Besitz umschreiten musste, um den Besitzanspruch aufrecht zu erhalten. Andere verweisen auf die Imitation des Gangs der elf Jünger zum Ölberg zum Zweck ihrer Aussendung (Matthäusevangelium 28, 16 - 17), der sogenannten Apostelprozession. Eine weitere Erklärung ist die Erinnerung an die vom Papst Leo III. eingerichteten Bittprozessionen. Schon im Mittelalter waren diese Umgänge mancherorts zu Touren verkommen, bei denen der Alkohol eine erheblich größere Rolle spielte als das Weihwasser. Daraus entwickelten sich im 19. Jahrhundert Herrenpartien oder Schinkentouren.

Katholisch.de erklärt Himmelfahrt

 

Gott will nicht in einem fernen Himmel wohnen,

Gott will bei uns sein.

Dieser Himmel ist mitten unter uns: Zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Kirche.

Oft übersehen wir diesen Himmel, er bleibt unseren Augen verborgen;

vielleicht schiebt sich gerade eine Wolke vor unsere Augen,

vielleicht entzieht er sich gerade unseren Blicken.

Und doch können wir immer wieder die Erfahrung machen:

Es gibt ein Stück Himmel auf unserer Erde,

es gibt viele konkrete „himmlische Momente“,

es gibt die Zeiten, wo wir uns wie im „Himmel“ fühlen.

Wir alle wollen im Geiste Jesu.

Dort, wo wir sind ein Stück Himmel erfahrbar machen.

 

Suche

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen