Kapelle St. Georg feierlich gesegnet

Am Samstag, den 13. Mai, waren alle Augen zum Himmel gerichtet - waren doch Unwetter vorhergesagt worden. Doch bis auf einen kräftigen Regenguss am Mittag hatte Petrus ein Einsehen und schickte zum Teil strahlenden Sonnenschein zu den runde 400 Gästen auf den Eulenspiegel. Aus dem ganzen Bistum und darüber hinaus waren sie angereist, um bei der Segnung der Kapelle St. Georg dabei zu sein.

Die drei sich stützenden Quader der Kapelle sind Dank ehrenamtlicher Hilfe in den letzten Jahren von innen und außen verkleidet und verkabelt worden. Die Außenanlagen blühen langsam auf, zum Leben erwecken werden die Kapelle die Besucherinnen und Besucher in den kommenden Wochen und Monaten. Bei der Schlüsselübergabe dankte der Diözesanvorstand - Anna Werner, Patrick Höckelmann und Tobias Hasselmeyer - besonders den drei Hauptbauern Hans-Josef Marx, Georg Werner und Jörg Gastel, die mit viel Engagement die zahlreichen Ehrenamtlichen bei ihrem Tun unterstützten. Auch Simon Schwamborn, ehemaliger Diözesankurat, sowie Geschäftsführer Ulrich Weber wurden für ihre Verdienste mit der Georgsmedaille geehrt. Bereits im Jahr 2007, als der Orkan Kyrill die Waldfläche rodete, hatte sich die Diözesanversammlung für den Bau einer Kapelle ausgesprochen. Die Grundsteinlegung erfolgte im November 2013, ein Jahr später konnte bereits Richtfest gefeiert werden.

Höhepunkt des Tages war der Gottesdienst mit Erzbischof Hans-Josef Becker, Generalvikar Alfons Hardt und Diözesankurat Tobias Hasselmeyer. Viele Gäste verfolgen den Gottesdienst auf der Terrasse der Kapelle, da nicht alle im Gebäude Platz fanden. Mit vereinten Kräften wurde schließlich die Altarplatte in Form eines Kreuzes eingesetzt und somit der Bau vollendet.

Der Diözesanverband präsentierte sich den ganzen Tag lang mit verschiedenen Mitmachaktionen: Jutetaschen bedrucken, mit Brenneisen und Brennpeter Namensschilder gestalten, Auseinandersetzung mit der Taufe, Hüpfburg „St. Hüpf“. Viele nutzen die Gelegenheit, ihre zuvor im Kapellenshop erworbenen Tische, Stühle und Hocker zu signieren. Auch jetzt sind weiterhin Spenden möglich. Das Team des Diözesanzentrums sorgte für das leibliche Wohl, rund 80 Gäste hatten ihre Zelte aufgeschlagen.

Der Abend klang in der Jurtenburg beim Konzert mit Samuel Harfst aus.

Fotos: Sebastian Humbek

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