Kinderkirche in Menzel

Kinderkirche in Menzel  aus der Sicht eines Kindes

Da war Carla doch etwas aufgeregt. Aber dazu später mehr. Im Kindegottesdienst konnten die Jüngsten zeigen wie sie sich das Haus Gott vorstellen. Dazu trafen sie sich im Menzeler Pfarrheim. Dort lernten die Kleinen, dass es eines festen Fundaments bedarf, damit das Haus sicher steht und dass es bei der Kirche Gott ist, der diesen Halt gibt. Doch „ Jeder Stein ist wichtig für das Ganze“  so Maria Rüther, die die Katechese mit Elke Ebers und Katja Füser vorbereitet hatte.

In einer Geschichte hörten die Kinder von Steinen die Unten sitzen und die ganze Last des Hauses tragen und von Steinen die oben in der Wand liegen und eigentlich nichts zu halten haben, die aber Angst haben, die unteren würden sie nicht stützen. Alexander bemerkte „das Haus braucht eine Tür, sonst kann niemand hinein gehen“ und Jakob ergänzte „Fenster sind wichtig zum herausschauen“. Nachdem die Kinder so viel über das Haus Gottes und was es dazu braucht gehört hatten, regte Maria Rüther die Kleinen an selber ein Haus aus „Lebendigen Gottessteinen“,  zu bauen. Als  dieses fertig war, kam Carlas großer Moment, denn es wurde ein Kind gesucht welches im Gemeindegottesdienst in der Kirche das Haus vorstellt. Kurz überlegte sie noch, wie es wohl sein würde in der Kirche vor all den Leuten zu stehen und von dem  schönen Legohaus aus „Lebendigen Gottessteinen“ zu erzählen. Doch nachdem sich Jakob und Simon entschlossen hatten die Kerze und das aus bunten Steinen erbaute Kirchlein zum Altar zu tragen, fasste sie sich ein Herz. Sie ging zu Pastor Gosmann als der sie rief. Sie stellte das Haus vor, das sie und die anderen Kinder gebaut hatten und erläuterte warum es so bunt geworden sei. Sie erklärte den Gottesdienstbesuchern: „Die Steine sind die Menschen, die alle unterschiedlich sind.“Pastor Gosmann griff diesen Gedanken auf und sagte: „weil jeder anders ist kann es auch mal bunt und schrill sein“. Er bemerkt auch, dass bei dem Kirchlein die Tür offen stehe. „Es ist ein Zeichen für die Kirche des Monats in Menzel“. Die Tür steht offen für den ganzen Pastoralverbund“ so Gosmann. Und  Carla war froh, dass sie alles so gut erklärt hatte. Erleichtert und vielleicht auch etwas stolz ging sie zu den anderen Kindern zurück.

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