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Ein Stückchen Jakobsweg von Kloster Dalheim nach Marsberg

Am Samstag, dem 15.Juni 2019 wagten 26 Pilgerinnen und Pilger unserer Gemeinden unter der sachkundigen Leitung des erfahrenen Pilgers Hartwig Bertram und unserer Gemeindereferentin Hildegard Langer ein weiteres  Stückchen Jakobsweg".Die vierte, 20 km lange Etappe führte uns von Kloster Dalheim bei Lichtenau im Paderborner Land nach Marsberg an der Diemel im nordöstlichen Teil des Sauerlands.

Gegen 6.45 Uhr fuhren die Fahrgemeinschaften aus den Gemeinden nach Dalheim. Der Pilgerweg begann um 7.30 Uhr mit einem gemeinsamen Gebet zum „Unterwegssein“ und einer Meditation zum Thema „Suchen, Schauen, Finden“.Unser erstes Ziel war der Friedhof von Dalheim. Das Buch Kohelet des Alten Testamentes machte uns mit den Worten: „ Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit „ sehr nachdenklich, berührte uns zutiefst und erinnerte uns an die eigene Endlichkeit.Bei schönem Sommerwetter führte der Weg nach einer Frühstückspause an der Eggegebirgshütte zum Ort Meerhof. Hier besichtigten wir die 1914 neu erbaute und jetzt im Inneren hervorragend restaurierte kath. Pfarrkirche St. Laurentius. Im ehemaligen Pfarrgarten der Gemeinde wurde 2017 die Kirchenoase „ Shalom „ als Ort der Begegnung geschaffen. Hier geben uns die Worte Dietrich Bonhoeffers in dem Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“  Ruhe und Frieden.Nach einer ausgiebigen Mittagspause in der herrlichen Natur wanderten wir mit frischer Energie nach Oesdorf. Die Pfarrkirche St. Johannes Baptist - 1892 geweiht – besitzt wertvolle Stein-und Holzplastiken des 15. Jahrhunderts, die aus dem Kloster Dalheim stammen.Oberhalb von Oesdorf an einem Kreuz stimmten wir uns mit dem Lied „Schweige und höre„ auf ein Weitergehen im Schweigen ein. Die weite Landschaft lehrte uns das Staunen über die wunderbare Schöpfung Gottes und ließ uns über unsere eigene Verantwortung in der Bewahrung der Schöpfung intensiv nachdenken. Gegen 16 Uhr erreichten wir glücklich und etwas ermattet Marsberg. Wir kehrten in eine italienische Eisdiele ein und vergaßen bei all den Köstlichkeiten unsere Mühen und Plagen. Um 17.30 Uhr feierten wir in der Propsteikirche den Gottesdienst und blickten dankbar auf diesen intensiven Pilgertag zurück. Am Ende der Feier fragte uns der Priester, wie lange es wohl noch dauerte, bis wir Santiago de Compostella erreichen würden. Hartwig Bertram antwortete „ noch 150 Jahre „….Anschließend stärkten wir uns in einem guten italienischen Restaurant und fuhren um 20 Uhr mit dem Bus nach Dalheim zurück. Dieser Samstag im Juni 2019 machte unsere Sehnsucht nach dem spanischen Santiago de Compostella noch spürbarer.

 Unser tiefempfundener Dank galt Hildegard Langer und Hartwig Bertram

 

 

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