Fei­er­abend­pil­gern auf den Pil­ger­we­gen rund um die Cle­mens­kir­che in Kal­len­hardt

 Kal­len­hardt. Ker­zen­schein er­hellt die dunk­len Gras­we­ge am Os­ter­velds­berg, ab und zu wirft auch der Mond sei­ne Schat­ten. Es war ei­ne ganz be­son­de­re, bei­na­he mys­ti­sche Stim­mung, die die Pil­ger auf ih­rem Weg be­glei­te­te. „So be­ru­hi­gend, al­les ist so schön“, hör­te man die Teil­neh­mer schwär­men, die den zwei­ten Ad­vent auf ei­ne et­was an­de­re, aber doch zau­ber­haf­te Wei­se ein­läu­te­ten. Mit dem „Fei­er­abend-Pil­gern“ füg­te sich ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches An­ge­bot in das Pro­gramm des Kal­len­hard­ter „3KLANGs“ ein, das trotz Käl­te und Nie­sel­re­gen 40 Teil­neh­mer an­lock­te. „Wir bie­ten im­mer wie­der kurz­wei­li­ge und ganz un­ter­schied­li­che Pil­g­er­wan­de­run­gen an, um die Men­schen auf die We­ge zu brin­gen“, er­klär­te Hil­de­gard Lan­ger vom „3KLANG“-Team.

Pas­send zum zwei­ten Ad­vents­wo­chen­en­de lau­te­te das Mot­to am Frei­tag­abend „Fol­ge dei­nem Stern“. „Die Ster­ne sind oft so hell, dass wir die rich­ti­gen Ster­ne am Him­mel gar nicht mehr wahr­neh­men“, so Hil­de­gard Lan­ger. Und ganz nach dem Mot­to „Ma­che dich auf und wer­de Licht“ führ­te es die Teil­neh­mer nach ei­ner kurz­wei­li­gen Le­sung in der er­hell­ten St.-Cle­mens-Kir­che hin­aus in die un­ge­wis­se Dun­kel­heit, dort, wo die ech­ten Ster­ne eben am bes­ten be­staunt wer­den kön­nen. La­ter­nen, Ker­zen­lich­ter und Ta­schen­lam­pen wie­sen den Pil­gern da­bei den Weg zur ers­ten Sta­ti­on hin­ter der Kir­che, wo sie ei­ne Ge­schich­te über die My­then und Ge­schich­ten über den hei­li­gen Jo­sef er­war­te­te und zum Nach­den­ken an­reg­te. Doch wo zu­vor zu­min­dest noch Stra­ßen­la­ter­nen den Weg be­leuch­te­ten, so muss­ten Groß und Klein auf dem dunk­len Gras­weg am Os­ter­velds­berg dem Licht der Ster­ne am Him­mels­zelt und dem Mond­schein trau­en, der sie nach dem Evan­ge­li­um je­doch min­des­tens ge­nau­so si­cher in den Dorf­park ge­lei­ten soll­te. Nach kurz­wei­li­gen Ge­be­ten und Für­bit­ten er­war­te­te die Pil­ger in der Er­lö­ser­kir­che ei­ne klei­ne Rast: Mit tra­di­tio­nel­ler Pil­ger­wurst, Pil­ger­brot, hei­ßem Glüh­wein und Kin­der­punsch stärk­te man sich für den letz­ten Ki­lo­me­ter, der die Pil­ger­freun­de wie­der dorf­auf­wärts zum Start­punkt an der St.-Cle­mens-Kir­che füh­ren soll­te. „Das war ei­ne to­tal un­ge­wöhn­li­che, aber wirk­lich span­nen­de Er­fah­rung“, wa­ren sich Groß und Klein ei­nig.

 
 
 

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