Clemensmarkt in Kallenhardt

Beim zweiten Clemensmarkt in Kallenhardt ist das Dorf wieder auf den Beinen gewesen und hat das Paronatsfest mit einem stimmungsvollen Eintauchen in die voradventliche Zeit verbunden. In der Vorfreude auf die Adventszeit empfing ein buntes Treiben die Besucher im Pfarrzentrum in der Mitte des Ortes. Neben dem Budenzauber zwischen Kirche und Pfarrheim gehörten Musik, Besichtigungen der Pilgerkirche und eine Wichtelwerkstatt für Kinder zum Rahmenprogramm.

Ausrichter waren die kirchlichen Gruppen und Gremien in Kallenhardt, und so freute sich Hauptorganisator Frank Aust, dass neben Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand auch die Caritas, Kolping und die Pfarrheimjugend ebenso mit ihren Ständen dabei waren wie Stammtische und Einzelpersonen. Die kfd hatte in der Cafeteria ein Waffelbuffet aufgebaut und auch sonst war kulinarisch für viel Abwechslung gesorgt: Die Feuerwehr backte in der großen Eisenpfanne frische Reibeplätzchen, die Dorfjugend hatte einen Stand mit Getränken und Bratwurst und auch an den anderen Buden konnte immer wieder etwas probiert werden. Beispielsweise am Stand des Pilgerprojektes 3Klang, wo neben Informationen rund um die drei Pilgerwege im Ort auch Pilgerwurst, Pilgerbrot und Pilgerlikör angeboten wurden, daneben gab es Andenken zu kaufen. Nebenan mal Gebäck oder ein Likörchen probieren? Einige Vereine und Privatleute hatten auch tolle Sachen gebastelt. Da gab es eine Krippe aus Brennholz oder Portemonnaies aus einer alten Jeanshose, Leuchtrahmen, hübsche Weihnachtsdekoration und Schmuck. Eine tolle Idee war „15 Minuten Weihnachten“: In der Tüte warteten ein Tee, eine Geschichte, Gebäck und die Anleitung, alles bewusst zu genießen und eine kleine Auszeit im Alltag zu nehmen.Eine andere Form der Auszeit fanden Besucher auf dem Pilgerweg und konnten dabei in der Pfarrkirche Station machen. Wie man dort auf dem Tablet besinnliche Texte abruft und das Gotteshaus dazu farblich erstrahlt, wurde in Vorführungen gezeigt. Wer es etwas rustikaler mochte, fand bei Christian Hötte Terrassenfeuer, die er aus alten Gasflaschen gebastelt hatte.Zwischen dem Aufenthalt an den Ständen trafen die Besucher oft Gäste und Freunde und hielten einen Plausch. So hätte wohl auch der Heilige Clemens seine Freude an dem gemeinschaftsgebenden Treiben anlässlich seines Namenstages gehabt.

Text und Foto: Marcus Kloer DERPATRIOT vom 26.11.2018

 

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